WIENZEUG

Politik, FALTER 08/04 vom 18.02.2004

Schlafen ohne Marie Obdachlosigkeit hat ein männliches Gesicht. Die Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe werden vor allem von Männern genützt. Frauen sind dagegen von so genannter verdeckter Obdachlosigkeit betroffen: Um nicht auf der Straße zu landen, gehen viele sozial Schwache Zweckgemeinschaften ein und tauschen Sex und Haushaltsarbeit gegen einen Unterschlupf. Der Frauenarbeitskreis der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe will etwas dagegen tun. Bei der Enquete "Wo schläft die Marie?" fordern Sozialarbeiterinnen aus verschiedenen Sozialeinrichtungen fünfzig Prozent der Ressourcen der Wohnungslosenhilfe für Frauen. Die Organisationen berichten bei der Veranstaltung über ihre Arbeit, vor einem Podiumsgespräch wird ein Vorzeigemodell aus Stuttgart vorgestellt.

Donnerstag, 4. März 2004, 12 bis 17 Uhr, Depot, 7., Breite Gasse 3.

Zeremonienmeister Präsident? Die Frage, ob Rechtsstaat und Demokratie wirklich einen Bundespräsidenten brauchen, wird spätestens seit Kurt Waldheims

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  307 Wörter       2 Minuten

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