Neuer Klang in alte Säle

CARSTEN FASTNER
Kultur, FALTER 03/05 vom 19.01.2005

MUSIK Drei neue Konzertreihen bieten Gelegenheit, den wunderschönen alten Ehrbar Saal in der Mühlgasse neu zu entdecken. 

Die Zeit scheint stehen geblieben zu sein im Ehrbar Saal. Auch wenn Josef Schmid, der Direktor des Prayner Konservatoriums in der Mühlgasse, in dem dieser alte Konzertsaal untergebracht ist, unlängst eine moderne Gasheizung hat einbauen lassen und es nun keinen eigenen Heizer mehr braucht, um die Kohlen für die originale Heißdampf-Zentralheizung aus dem 19. Jahrhundert schon morgens nachzuschaufeln, wenn abends ein Konzert stattfinden soll. Im prunkvollen Saal ist von der neuen Anlage nichts zu sehen, und so bietet sich dem Publikum nach wie vor so ziemlich der gleiche Eindruck wie Gustav Mahler, Arnold Schönberg, Belá Bartók, Leo Slezak, Bruno Walter, Max Reger und all den anderen Berühmtheiten, die hier am Anfang des letzten Jahrhunderts auftraten.

  Damals war der Ehrbar Saal ein wichtiges Zentrum des Wiener Musiklebens. Mahler dirigierte hier 1901 die

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