„Lieber was Herberes“

Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel zieht Einjahresbilanz: Die ÖVP-Politikerin über ihren Wunsch nach einem Bettelverbot für die City, das Wettsaufen vor dem Dom, den wurschtelpraterartigen Lärm am Stock-im-Eisen-Platz und den roten Machismo im Rathaus.

JULIA ORTNER, NINA WEISSENSTEINER
POLITIK, FALTER 50/06 vom 12.12.2006

„Sie ist die Maggie Thatcher der Innenstadt“, sagt ein Parteifreund, der lieber ungenannt bleibt. Seit einem Jahr regiert Ursula Stenzel – wie einst die legendäre konservative britische Premierministerin – den ersten Bezirk mit eiserner Hand. Doch ihr Reformeifer wurde von allen Seiten eingebremst. Die 61-Jährige kämpft für ein „Manifest der Ästhetik“ und gegen die „Unkultur-Events“ in der City, stößt dabei aber realpolitisch an die Grenzen ihres Amtes. Mittlerweile liegt die Bürgerliche nicht nur mit der roten Stadtregierung im Dauerclinch, sondern hat auch schon mal den schwarzen Wirtschaftsflügel und mehrere karitative Organisationen vergrätzt. Im Falter-Gespräch erläutert die langjährige „ZiB 1“-Lady, wie die Innere Stadt according to Ursula Stenzel ausschauen sollte.

Falter: Punsch oder Prosecco?

Ursula Stenzel: Buh, hab ich die Wahl? Dann lieber was Herberes. Es muss nicht immer Prosecco sein. Bei Punsch bin ich eher anspruchsvoll.

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