„Jetzt bin ich gefeuert“

Ingrid Thurnher, Leiterin der ORF-Wahlkonfrontationen, über die Eitelkeiten am Bildschirm, die Verhaberung zwischen Politikern und Journalisten und die Zähmung des widerspenstigen Ponys.

Julia Ortner, Nina Horaczek
MEDIEN, FALTER 32/08 vom 05.08.2008

Fragen stellen tut sie gerne. Fra­gen beantworten lieber nicht. Nach fast 15 Jahren beim Fern­sehen hat sich Ingrid Thurnher noch immer nicht daran gewöhnt, dass andere Journalisten sie interviewen. Es sei einfach ein seltsames Gefühl, von Kollegen befragt zu werden, sagt die beliebteste Moderatorin des Landes. Ab 22. August geht Thurnher wieder auf Konfrontation: Da werden Öster­reichs Spitzenpolitiker zu ihr ins Studio geladen, um vor der Nationalratswahl gegeneinander anzutreten. Zwei Wo­chen vor Sendungsbeginn erzählt die ORF-Journalistin, wie sie das Publi­kum vor hartnäckigen Politphrasen­dreschern bewahren will und wieso Männer aggressiver fragen als Frauen.

Falter: Frau Thurnher, Sie haben mit den TV-Konfrontationen den be­gehrtesten Job am Küniglberg. Wer ist jetzt aller auf Sie neidisch?

Ingrid Thurnher: Keine Ahnung. Gegen­über neidischen Blicken bin ich einiger­maßen immun.

  2090 Wörter       10 Minuten

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