Schwarz-grüne Bilanz: Fragile Harmonie


Gerlinde Pölsler

Steiermark, FALTER 38/08 vom 17.09.2008

Nicht nur die grüne Basis fragt sich seit Beginn der Koalition im März oft: Wo bleiben die grünen Spuren? SPÖ-Klubchef Karl-Heinz Herper: „Die Grünen sagen oft bloß: Da machen wir nicht mit. So regiert die ÖVP mit absoluter Mehrheit, obwohl sie die gar nicht hat.“ Tatsächlich hat man immer wieder den Eindruck, dass die Schwarzen die 14,5-Prozent-Fraktion vor sich her treiben: Ihr Parteiapparat ist so viel größer und erfahrener als jener der Grünen, ihre Ideen wollen sie ruck-zuck beschließen.

Bei den Stadtwerken setzte sich Schwarz-Grün selbst in den Aufsichtsrat, andere Parteien müssen draußen bleiben – das behagt selbst einigen in der grünen Fraktion nicht. Wenig von ihren Forderungen durchsetzen konnten die Grünen beim ECE-Einkaufszentrum. Bei der „Rettung“ des GAK ließen sie sich erst unglücklich auf Zugeständnisse gegenüber den fordernden Investoren ein, dann sprangen sie gerade so kurz vor dem Durchbruch ab, dass sie sich erst nicht als Wohltäter feiern

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