Männer für den guten Klang

Musikproduzenten wie Rick Rubin sind heute genauso berühmt wie die Stars, für die sie arbeiten. Warum?

Sebastian Fasthuber
FEUILLETON, FALTER 45/08 vom 04.11.2008

Rick Rubin ist kein Mann vieler Worte. Aber wenn er spricht, hat er die Gewissheit, dass ihm seine Umgebung an den Lippen hängt. Der 45-jährige amerikanische Produzent gilt als Guru der Musikbranche. Selbst Superstars wie Metallica, denen es wahrlich nicht an Selbstvertrauen mangelt, begeben sich für ihn bereitwillig in die Rolle der Schulbuben und erfüllen jede seiner Anweisungen.

„Er weiß, was er von einer Band hören will“, umschreibt Metallica-Gitarrist Kirk Hammett Rubins Erfolgsgeheimnis. „Bei unseren Treffen hörte er sich die Songs an und analysierte sie blitzschnell. Er sagte zum Beispiel: Okay, dieser Song ist toll, aber ihr müsst diesen oder jenen Teil noch ändern. Wir haben Notizen gemacht und weitergearbeitet bis zum nächsten Treffen.“

Das Besondere an Rubins Arbeitsweise ist, dass er sich nicht groß um technische Details kümmert, die übergibt er seinen Toningenieuren. Persönlich schaut der Meister, der stets mehrere Produktionen parallel übersieht, nur alle heiligen Zeiten im Studio vorbei, um ein paar Ratschläge zu erteilen.

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  2107 Wörter       11 Minuten

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