Der Magazinriese Gruner+Jahr wankt

Der Medienmarkt

Medien, FALTER 45/2008 vom 05.11.2008

Der größte deutsche Zeitschriftenverlag, Gruner+Jahr, hat wegen einbrechender Werbeeinnahmen das Ende mehrerer Titel angekündigt. Es sei „notwendig, dass wir in den nächsten Wochen in all unseren Ländern unser Portfolio um jene Titel bereinigen, die keine Aussicht haben, die Krise zu überstehen“, schrieb G+J-Vorstandschef Bernd Kundrun in einem Mitarbeiterbrief. Der G+J-Chef sprach von „schmerzlichen Maßnahmen“ und „anstehenden Personalmaßnahmen“. Außerdem verordnete der Vorstand eine Kürzung der Spesen, Reise- und Veranstaltungskosten um 20 Prozent. In Österreich achtet die Konzerntochter News-Gruppe weiter auf „Kostensensibilität“, sagte ihr Chef Oliver Voigt.

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