Ich glaub mich beißt ein Fisch ins Wadl

Feuilleton, FALTER 7/2009 vom 11.02.2009

Bilde Künstler, rede nicht!“, habe sie als junge Malerin immer wieder gehört. So erinnerte sich die Künstlerin Maria Lassnig 1985 im Rahmen einer Preisverleihung. Mittlerweile aber sei alles anders: „Der Künstler muss immer mehr zum Show-Mann werden, womöglich singen und seiltanzen“, würde aber dadurch von seiner eigentlichen Bestimmung, Kunst zu produzieren, abgehalten. „Braucht man dafür“, fragte die damals 66-Jährige die Festgesellschaft, „noch eine Belohnung, einen Preis?“ Lassnig konnte damals kaum ahnen, was noch auf sie zukommen würde.

Zunächst häuften sich die Ausstellungen in den großen Museen und Galerien und die Preisverleihungen. In den letzten Jahren schließlich erlebte Lassnig auch den Durchbruch in den markt- und diskursbeherrschenden Institutionen von London und New York. Zu ihren Fans zählt etwa der Direktor der letzten Venedig-Biennale, der Amerikaner Robert Storr.

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