Das Haus Europa vor dem Einsturz retten

Falter & Meinung, FALTER 08/09 vom 18.02.2009

Die Diskussion über die EU darf in Krisenzeiten nicht nur EU-Apologeten und Nationalisten überlassen werden

Kommentar: Andreas Novy

Jahrelang haben Europas Eliten vor Ort und weltweit Finanzmarktliberalisierungen unterstützt und Privatisierung gefördert. Volle Freiheit für Kapital- und Machtkonzentration, Beschränkungen von sozialen Rechten im Interesse der Wettbewerbsfähigkeit.

Auch nachdem das gemeinsame Haus Europa zusammen mit der neoliberalen Globalisierung in die Krise geschlittert ist, weicht die EU-Kommission von dieser Politik im Interesse weniger nicht ab.

Auch wenn Banken die Kreditvergabe verweigern, die Industrie massiv schrumpft und George Soros sogar den Euro gefährdet sieht, fällt Europas Eliten nichts anderes ein, als die Allgemeinheit dafür zahlen zu lassen, was Manager, Vermögende und Politik verbockt haben.

Jahrelang ist die Diskussion über Europa von EU-Apologeten einerseits und rechten Nationalisten andererseits monopolisiert worden. Nutznießer dieses Schaufechtens

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