Gelesen

Bücher, kurz besprochen

Politik, FALTER 09/09 vom 25.02.2009

Schwarz/Weiß, historisch gesehen

In den USA sind Postcolonial und Black Studies seit den 90er-Jahren fixer Bestandteil der Wissenschaft, in Europa beschäftigen sich die wissenschaftlichen Communities erst seit kurzem mit der historischen Bedeutung der afroamerikanischen Diaspora für Politik und Kultur (siehe Rezension). Ein schmaler Band der Reihe Zeitgeschichte bietet einen guten Einstieg in das Thema. Anhand von Fallstudien aus Österreich, Deutschland und Frankreich beschreiben die Autoren, was „Blackness“ gesellschaftlich bedeutet hat. Schwarzsein als Objekt rassistisch fundierter imperialer Strategien, vermittelt durch die Präsenz US-amerikanischer Soldaten nach 1945 etwa, oder als Zeichen einer Wunschökonomie.

B. Tóth

Blackness in Europa (Zeitgeschichte 2/08). Studienverlag, 44 S., € 12,–

Ist Grün noch modern?

Die österreichischen Grünen zerfleischen sich, die Wirtschaft kracht – und übrig bleibt die Frage, ob nicht gerade in Krisenzeiten das Thema Klimawandel Hochkonjunktur

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  387 Wörter       2 Minuten

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