Null Euro zum Leben

Steiermark, FALTER 09/09 vom 25.02.2009

Wegen der Krise haben mehr Leute weniger Geld . Ein Tag mit dem Schuldnerberater

Reportage: Maria Motter

Das Haus gibt es noch?“, fragt Christof Kren nach Durchsicht der Unterlagen. Nein, das hat die Bank versteigert, erzählt das Ehepaar, das Kren gegenübersitzt. Mit dem jüngsten Kind sind sie bereits ein weiteres Mal in eine kleinere, noch günstigere Wohnung umgezogen.

Kren ist einer von neun Schuldnerberatern in der Steiermark und heiß begehrt. Bis man bei dem Juristen einen Termin bekommt, vergehen gewöhnlich sechs Monate. Allein im Vorjahr verzeichnete die Schuldnerberatung 2400 Neuzugänge, durchschnittlich stehen Krens Klienten mit 70.000 Euro in der Kreide. Die Grünen forderten vergangene Woche, dass das Land die Mittel für die Schuldnerberatung erhöht. Den „Opfern der Wirtschaftskrise muss geholfen werden“, so die Abgeordnete Edith Zitz.

Herrn Krens Zeit und Rat werden durch die Krise zweifellos noch gefragter. Jenen Leuten, die jetzt finanziell ins Wanken kommen, rät

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