„Ich bin keine Societylady“

Wie aus der Nachrichtensprecherin Danielle Spera eine Museumsdirektorin wurde


MATTHIAS DUSINI

FEUILLETON, FALTER 28/10 vom 13.07.2010

Ihr letzter televisionärer Besuch in Österreichs Wohnzimmern Anfang Juni endete mit einem Hoppala. Beim Verlesen der Nachricht über eine Kindesentführung versagte der Moderatorin Danielle Spera die Stimme. Die Ursache der Heiserkeit, sagt sie im Interview im Café Teitelbaum, war nicht Rührung, sondern eine Verkühlung.

Nach rund 4000 „ZiB“-Einsätzen nahm sie den Golden Handshake an, der älteren ORF-Mitarbeitern einen vorzeitigen Ausstieg inklusive Abfertigung ermöglicht. Sie beziehen weiterhin einen Teil ihres Gehalts und können dennoch beruflich noch einmal durchstarten.

Im vergangenen Dezember wurde Spera zur neuen Direktorin des Jüdischen Museums Wien bestellt, am 1. Juli war ihr erster Arbeitstag als Museumsleiterin. „Ich bin sehr glücklich, dass ich neue Büroräume gefunden habe, die billiger und näher gelegen sind als die alten.“ Tata-Ta-Tataa schallt es aus Speras Handtasche, die Signation der „Zeit im Bild“ als Handyklingelton.

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