„Geht Äpfel stehlen!“

Steiermark, FALTER 34/10 vom 25.08.2010

Reinhard P. Gruber rät in seinem dieser Tage erscheinenden Kochbuch zum Genuss des Einfachen

Interview: Thomas Wolkinger

Kaum eine literarische Form, an der sich Reinhard P. Gruber, Jahrgang 1947, noch nicht versucht hätte. Roman, Wirtshausoper, Musical, Enzyklopädie, Wörterbuch, Comic – alles da. Richtig gut geriet zuletzt auch sein Lyrikband „Zweimal 100 Gedichte gegen Gedichte“, leider fand er kaum Beachtung im Feuilleton. Vielleicht ist das so, weil Gruber – wohl wegen seines alle Heimatromane beendenden Heimatromans „Aus dem Leben Hödlmosers“ (1973) – vielen immer noch ausschließlich als Dichter des Steirischen gilt. Zu Unrecht! Als ganz und gar nicht „steirisches“ will Gruber dann auch sein neues Kochbuch verstanden wissen. Einfach nachzuvollziehende Rezepte für Coq au Vin, „Lamm nach Sitte persischer Nomaden“ und überraschend viel Vegetarisches finden sich da, unter die Gruber witzige Anekdoten, Aphorismen und Reflexionen rund ums einfache Essen gemischt

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  1846 Wörter       9 Minuten

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