Du Hast meine Daten gestohlen!

Politik, FALTER 48/10 vom 01.12.2010

Die Internetplattform Wikileaks veröffentlicht hunderttausende diplomatische Depeschen. Wie war das möglich? Wer steckt hinter der Enthüllungsmaschine? Welche Kontrolle braucht der unheimliche "Geheimdienst des Volkes"?

Der Informant: Ein junger Soldat verrät sich selbst

Das Datenleck der Amerikaner war kein Zufall - sondern ist logische Konsequenz im Copy-Paste-Zeitalter

Bericht: Ingrid Brodnig

Wahrscheinlich ist es das größte Datenleck der Geschichte: 261.276.536 Wörter, 251.287 Depeschen, darunter 15.652 als "geheim" eingestufte Dokumente, wurden entwendet. 1,6 Gigabyte Speicherplatz fressen sie auf einem USB-Stick. Veröffentlicht wurde die Datenflut auf der Website von Wikileaks. Die aktuellen Enthüllungen sind ein Beweis dafür, wie unsicher digitale Daten im Informationszeitalter sind. Nie war es so leicht, eine CD in einen Raum zu schmuggeln und unbemerkt tausende Dokumente darauf zu kopieren. Der Verdacht liegt nahe, dass gerade dies passiert ist. Viele technische Details der

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