Mehr davon: Neo-Wirtshäuser

Stadtleben, FALTER 14/11 vom 06.04.2011

Wenn wir einen Beisltrend der vergangenen Jahre feststellen wollen, kommen wir an der "Wirtshaus-Renaissance“ nicht vorbei. Unter diesem Gesichtspunkt kann man nun entweder jene Lokale betrachten, bei denen ein bestehendes, eh schönes Gasthaus, restauriert wurde und dort dann feiner Wirtshaus-Mainstream mit im Idealfall ein paar Ausflügen in Großmutters Rezeptekiste geboten wird. Stadt Krems, Blauensteiner, Zum Posthorn, und wie sie alle heißen, eh wunderbar. Oder aber jene, wo mit der bestehenden Substanz gearbeitet wird, sie optisch und kulinarisch konterkariert wird. Fast ein bisschen interessanter (schade, dass es das Szell nicht mehr gibt ...).

Skopik & Lohn Horst Scheuer nahm ein altes Beisl, ließ das schwarze Holz hellbraun streichen und die Decke von Otto Zitko mit Linien bekrakeln. Das ging schon einmal um die Welt. Dafür, dass er ein bisschen Wiener Küche mit einer ordentlichen Portion Brasserie mischte, lieben wir ihn.

2., Leopoldsg. 17, Tel. 219 89 77,

Mo-Sa 18-1 Uhr,

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  306 Wörter       2 Minuten

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