Tannenzapfen in der Sonne

Reportage: Julia Kospach
Stadtleben, FALTER 11/12 vom 14.03.2012

Vom Bärlauch, und ob er als Topfpflanze was auf dem Balkon verloren hat

Jetzt wird es kurz einmal unappetitlich: "Ewig kränkelnde Leute, Leute mit Flechten und Ausschlägen, die Skrofulösen und die Bleichsüchtigen sollten den Bärlauch verehren wie Gold. Die jungen Leute würden davon aufgehen wie Tannenzapfen an der Sonne.“

Der, der sich da so anschaulich und lobend über die blut- und darmreinigende Wirkung des Bärlauchs äußert, war der Schweizer Pfarrer Johann Künzle (1857-1945), seines Zeichens Wegbereiter der modernen Phytotherapie und neben Sebastian Kneipp der zweite Kräuterpfarrer von einiger Berühmtheit. Dass einen der Bärlauch so richtig durchzuputzen vermag, macht ihn zu einer wesentlichen Naturheilpflanze, die noch dazu in Hülle und Fülle vorhanden ist.

Woher der Bärlauch seinen Namen hat - in vielen europäischen Sprachen heißt er "Bärenlauch“, "Bärenknoblauch“ oder "Bärenzwiebel“ - steht nicht genau fest: In manchen Gegenden geht der Volksglaube davon

ANZEIGE
  691 Wörter       3 Minuten

Sie haben bereits ein FALTER-Abo?


Sie nutzen bereits unsere FALTER-App?
Klicken Sie hier, um diesen Artikel in der App zu öffnen.

Jetzt abonnieren und sofort weiterlesen!

Jetzt abonnieren und sofort weiterlesen!

Print + Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • Wöchentliche Print-Ausgabe im Postfach
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
  • Rabatt für Studierende
Jetzt abonnieren

1 Monat Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
Jetzt abonnieren

Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
  • Rabatt für Studierende
Jetzt abonnieren
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Alle Stadtleben-Artikel finden Sie in unserem Archiv.

12 Wochen FALTER um 2,17 € pro Ausgabe
Kritischer und unabhängiger Journalismus kostet Geld. Unterstützen Sie uns mit einem Abonnement!