"Ich bin ein Volks-Rock-’n’-Roller“

Andreas Gabalier ist der erfolgreichste Heimatmusiker des Landes. Was singt der Lederhosenjodler denn da eigentlich?

Analyse: Gerhard Stöger
Feuilleton, FALTER 33/12 vom 16.08.2012

Andreas Gabalier hat ein Problem. Es prangt auf dem Cover seines aktuellen Albums "Volks-Rock’n’Roller“. Zu sehen ist der steirische Schlagersänger mit der Elvis-Tolle in athletischer Pose, die Augen geschlossen, als müsse er sich konzentrieren. Es ist jene Körperhaltung, die Sprinter Sekundenbruchteile nach dem Start einnehmen.

Die meisten finden das harmlos. Andere hingegen erkennen in diesem Bild ein lebendes Hakenkreuz. Warum wählte der Musiker diese verfängliche Pose für sein CD-Cover?

"Von vielen Höhen und Tiefen meines jungen Lebens geprägt, ist es mir ein Bedürfnis, Menschen mit meiner heimatverbundenen Musik zu erfreuen, zu berühren und in weniger guten Zeiten zu stärken“, schrieb Gabalier 2009 im Booklet seiner ersten CD "Da komm’ ich her“. Es ist ihm eindrucksvoll gelungen: Der ehemalige Grazer Jusstudent, der aus dem Nichts kam, regiert mit selbstverfassten Liedern die österreichischen Charts und feiert zusehends auch in Deutschland Erfolge; er verkauft

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  958 Wörter       5 Minuten

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