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Ein Cellokonzert als Kampf des Einzelnen

Lexikon, FALTER 50/13 vom 11.12.2013

Zu Beginn des Konzerts mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien erklärt der Dirigent Heinrich Schiff, der seit 2012 nicht mehr öffentlich als Cellist auftritt, Witold Lutosławskis Konzert für Violoncello und Orchester, das sein Meisterschüler Christian Poltéra spielen wird. Schiff begann seine Karriere 1972 als Einspringer beim Musikprotokoll in Graz für Mstislaw Rostropowitsch, der in der Gegenüberstellung von Orchestermasse und Solist in dem Konzert ein politisches Statement gegen die kommunistische Diktatur sah. Dem schloss sich auch Schiff an, der darüber mit dem Komponisten sprechen konnte, wiewohl die Autorität der polnischen Avantgarde sich von einer solchen Deutung später eher distanzierte.

Konzerthaus, Großer Saal, Fr 19.30

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