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Geschichte einer Nonne: Pawel Pawlikowskis "Ida"

Lexikon, FALTER 16/14 vom 16.04.2014

Novizin Anna soll, ehe sie das Gelübde ablegt, ihre Tante kennenlernen. Wanda, ihre einzige noch lebende Verwandte, ist Richterin mit Alkoholproblem und eröffnet ihr ohne Umschweife, dass sie Ida Lebenstein heiße und das Kind ermordeter Juden sei. "Ida", in klobigem Schwarzweißformat von 1,37:1 gedreht, spielt im Polen von 1962. Ein Film, der "von Identität, Familie, Glaube, Schuld, Sozialismus, Musik" handelt, so der britische Regisseur Pawlikowski, und eine Hommage an das Land seiner Kindheit ist. In der Titelrolle spielt Agata Trzebuchowska - zum ersten Mal überhaupt.

Weiterhin im Filmcasino (OmU)

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