Vom Ministerium zerlegt

Ein Prüfb ericht erhärtet den Verdacht auf Freunderlwirtschaft in der Unfallversicherung

BERICHT: BENEDIKT NARODOSLAWSKY
Politik, FALTER 41/14 vom 08.10.2014

Wie verantwortungsvoll geht die Unfallversicherung mit dem Geld ihrer 4,8 Millionen Pflichtversicherten in Österreich um? Monatelang arbeiteten die zuständigen Beamten des Gesundheitsministeriums an einem Prüfbericht, um dieser Frage auf den Grund zu gehen. Nun liegt der 54 Seiten dicke Bericht vor. Und er hat es in sich.

Ein Rückblick: Bereits Mitte März machte der Falter dubiose Zahlungen der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) öffentlich. Der schwerste Vorwurf betraf AUVA-Chefin Renate Römer selbst. Sie steht im Verdacht, ihrem eigenen Lebensgefährten, der damals in wirtschaftliche Not geraten war, einen Auftrag zugeschanzt zu haben. Für die AUVA führte er "Beratungsleistungen für die Ausschreibung Fach-und Kundenzeitschriften" durch und kassierte dafür 89.000 Euro aus dem Topf der Versicherten. Die Auftragssumme lag unter der Ausschreibungsgrenze und konnte somit direkt vergeben werden. "Es kann nicht sein, dass ein Unternehmer nicht eine Leistung erbringen darf,

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