Der Letzte macht das Licht aus

Pyrotechnik im Stadion ist eigentlich verboten. Wer verbrennt, muss brennen. Warum das zuletzt fast immer Rapid Wien traf

BRANDSCHRIFT: LUKAS MATZINGER
Stadtleben, FALTER 13/15 vom 25.03.2015

Jede Woche bekommt Rapid Wien zurzeit Post vom Strafsenat der Bundesliga. Verbotener Einsatz von Pyrotechnik, Auflagen verletzt, neuerliche Geldstrafe. Zu insgesamt 70.000 Euro Strafzahlungen wurde der Wiener Fußballklub verpflichtet -allein im vergangenen Monat.

Jede Woche brennen in Österreichs Stadien Bengalfackeln, jedes Jahr wird beim Schladminger Nachtslalom die Atmosphäre gelobt, wenn in den Massen rote Punkte hervorleuchten. Und bei Rapid führte genau das zuletzt zum finanziellen Aderlass. Warum?

"Pyrotechnik ist kein Verbrechen" steht auf Transparenten der österreichischen Fankurven. Ist sie auch nicht, aber nach dem 2010 von Maria Fekter erlassenen Gesetz wenigstens ein Tatbestand. Identifizierte Zündler können mit Strafen von bis zu 4360 Euro belegt werden. Eigentlich.

Denn als Schlupfloch sah dieses Gesetz von Anfang an "behördliche Einzelbewilligungen" vor. Heißt im Fußball: Fans gehen Wochen vor dem Spiel zum Fanbetreuer ihres Vereins, der meldet Zahl und Klasse der

ANZEIGE
  418 Wörter       2 Minuten

Sie haben bereits ein FALTER-Abo?


Sie nutzen bereits unsere FALTER-App?
Klicken Sie hier, um diesen Artikel in der App zu öffnen.

Jetzt abonnieren und sofort weiterlesen!

Jetzt abonnieren und sofort weiterlesen!

Print + Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • Wöchentliche Print-Ausgabe im Postfach
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
  • Rabatt für Studierende
Jetzt abonnieren

1 Monat Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
Jetzt abonnieren

Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
  • Rabatt für Studierende
Jetzt abonnieren
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Alle Stadtleben-Artikel finden Sie in unserem Archiv.

12 Wochen FALTER um 2,17 € pro Ausgabe
Kritischer und unabhängiger Journalismus kostet Geld. Unterstützen Sie uns mit einem Abonnement!