Seinesgleichen geschieht Der Kommentar des Herausgebers

Gebt Fellner und Dichand Kohle! Ich will auch noch darüber diskutieren

Von Armin Thurnher
Falter & Meinung, FALTER 48/15 vom 25.11.2015

Im Schatten von Terrorismus und Wertedebatte wurde diese Woche die neue alte Wiener rotgrüne Regierung angelobt. Michael Häupl bleibt Bürgermeister. Wird er die SPÖ in den nächsten Wahlkampf führen? Wenn nicht, wer wird die FPÖ aufhalten?

Wären sie Zyniker, könnten die wieder Koalierenden darauf hoffen, dass sich bis dahin die EU auflöst, weil Rechtsextreme in Brüssel und auf dem Ballhausplatz regieren. Dann braucht es eine Stadt im Widerstand; diese Konstellation hat in der Geschichte das eine oder andere Mal funktioniert, wenngleich nur als Provisorium. Was wäre, würden die SP und die Grünen tatsächlich die Konsequenzen aus der Wiener Wahl ziehen? Woher soll die Erneuerung dieser Parteien kommen? Allein die Art, wie die Grünen erwägen, ob sie ein Stück nach links rücken oder sich sonst wie neu positionieren, erinnert weniger an Politik als an den Versuch, keinesfalls das Wohlfühlgebot zu verletzen.

Und worüber diskutiert die SPÖ? Im vergangenen Wahlkampf war zu beobachten,

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