Wie man im Supermarkt das Weltklima retten kann

Der Wiener Regisseur Kurt Langbein dokumentiert in seinem Film "Landraub", wie die Agrarlobby zur Klimaveränderung beiträgt

Gespräch: Florian Klenk
Politik, FALTER 48/15 vom 25.11.2015

Zu Beginn des Films ist ein kambodschanischer Mönch zu sehen. Auf seinem Handy zeigt er Videos der Verheerungen, die zum Beispiel die Zuckerkonzerne während des Landraubs in den Dörfern angerichtet haben. Häuser wurden abgerissen, die kleinen Gärten der Bauern ruiniert, wo einst Urwaldriesen standen, wächst nun Zuckerrohr. Eine Gesellschaft wird buchstäblich entwurzelt.

Kurt Langbeins derzeit im Kino laufende investigative Kinodoku "Landraub" vermisst die Auswirkungen der globalen Agrarindustrie. Er besucht Bauern in Afrika, Südostasien, aber auch Rumänien, und er kontrastiert ihr Leid mit den von Profiten schwärmenden Bankern, deren "Green Investments" nicht nur soziale Verheerungen anrichten, sondern auch das Weltklima verändern. Vor allem die alltägliche Urwaldvernichtung für die Megaplantagen der lukrativen Palmölindustrie zählt zu den größten Umweltverbrechen, die derzeit sanktionslos stattfinden dürfen. Wie kann man den Raubbau verhindern?

Falter: Herr Langbein, Sie

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  951 Wörter       5 Minuten

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