Der Hofer war's

Den freiheitlichen Bundespräsidentschaft skandidaten Norbert Hofer holt eine hässliche Postenschacheraffäre im burgenländischen Landtag ein. Er sagt, er habe nur in höherem Auft rag gehandelt


Bericht: Florian Klenk

Politik, FALTER 08/16 vom 24.02.2016

Das ist eine kleine, böse Geschichte über Parteibuchwirtschaft, Postenschacher und einen, der davon privat profitieren sollte: Norbert Hofer, damals burgenländischer Lokalpolitiker, heute Kandidat für die Hofburg. Seine burgenländische Vergangenheit holt ihn jetzt im Wahlkampf ein.

Die kleine, böse Geschichte ist gut dokumentiert, aber in Vergessenheit geraten. Sie spielte ja auch nur im Burgenland und war eine Fußnote in jenen stürmischen Zeiten, als die FPÖ aufgrund ihrer Spaltung darniederlag.

In der Lokalpresse wurde die Geschichte rapportiert, heute taucht sie seltsamerweise in keinem Porträt über den Bundespräsidentschaftskandidaten Hofer auf. Dabei gibt es, gräbt man ein bisschen nach, Dokumente, Briefe und einige Zeitzeugen, die sich noch ziemlich gut an alles erinnern.

Die kleine Geschichte erzählt, wie sich Rote und Schwarze schon anno 2005 systematisch lukrative Posten und politische Ämter zuschieben wollten - so, wie sie das heute tun. Sie zeigt, wie gierig die FPÖ

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