Alarmruf aus Panama: Raiffeisen und der Geldwäscheverdacht

Wer einen Kredit will, muss bei der Bank Sicherheiten hinterlegen. Doch wie machen das Oligarchen, wenn sie Millionenkredite von der Raiffeisen wollen? Sie bieten ihre Vermögen in Steueroasen zum Pfand an, aber die Herkunft des Geldes bleibt unklar. Wird dadurch Schwarzgeld weißgewaschen?


Bericht: Josef Redl

Politik, FALTER 15/16 vom 13.04.2016

PANAMA PAPERS

WAS BISHER GESCHAH

Die Panama Papers haben die letzten Wochen zum Rücktritt des isländischen Premiers, zu einer innenpolitischen Krise in Großbritannien, zu Millionenzahlungen deutscher Banken, zu einem Rücktritt eines österreichischen Bankvorstandes und zu Zensurmaßnahmen in China geführt. Sie bewirkten, dass US-Präsident Barack Obama nach Reformen ruft und die deutsche Bundesregierung das Offshore-Business restriktiver regeln will. Abseits dieser politischen Forderungen und Konsequenzen hat die Öffentlichkeit Einblicke in die Offshore-Industrie und ihre Profiteure erhalten: Waffenschieber, Mafiosi, Sportler, Künstler und Kunsthändler, die in Briefkastenfirmen NS-Raubkunst verstecken. Unsere Berichte finden sie auf panama.falter.at

Olga Mirimskaya ist eine vermögende Frau. Sie ist nicht nur Miteigentümerin einer Bank, sondern auch Aufsichtsratschefin des Lebensmittelkonzerns Russky Produkt.

Auch Alexei Golubovich ist ein reicher Mann. Er hielt Anteile an Banken und

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