Hofers Welt

Alexander Van der Bellen ein faschistischer Diktator, Abtreibungsverbot für öffentliche Spitäler, Chemtrails am Himmel und "Altösterreicher" heim ins Reich: FPÖ-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofers Visionen

Porträt: Nina Horaczek
Politik, FALTER 15/16 vom 13.04.2016

In Franky's Hasenstall dampft die Luft. Draußen auf dem Messegelände St. Pölten dreht sich das bunte Riesenrad im Nieselregen. Drinnen, im vollbesetzten Bierzelt, wacheln hunderte Fans mit rot-weißroten Fahnen. "Ich werde diese Wahl gewinnen!", ruft ihnen FPÖ-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer zu.

Hofer könnte recht behalten. Noch nie standen die Chancen für einen freiheitlichen Bundespräsidentschaftskandidaten so gut. Norbert Hofer in der Hofburg? Das würde das Land mindestens so sehr prägen wie die schwarz-blaue Koalition des Jahres 2000.

Als Bundespräsident möchte Hofer nämlich "mit dem Besen durch das Land fegen". Er will als erster Mann im Staat "bei den Regierungssitzungen dabei sein und sich nicht scheuen, die Regierung zu entlassen".

Hofer, 45, galt als freundliches Gesicht seiner Partei. Jetzt zeigt er seine Zähne. Bei seinem Wahlkampfauftritt vergangenen Freitag nannte er seinen Konkurrenten Alexander Van der Bellen einen "grünen faschistischen Diktator". Gnädiger

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  1265 Wörter       6 Minuten

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