Frühlingserwachen und Herbstmelancholie

Gute, aber grundverschiedene Debütanten: Die elektronischen Wiener Popduos Mynth und Ogris Debris


DOPPELPORTRÄT: GERHARD STÖGER

Feuilleton, FALTER 17/16 vom 27.04.2016

Beide Bands leben und arbeiten in Wien, sie agieren in Duobesetzung und haben klingende Namen ohne tiefere Bedeutung. Sie machen interessante elektronische Musik, die nicht aus dem Laptop, sondern aus analogen Kasteln kommt, legen großen Wert auf ästhetische Aspekte und haben gerade ihre Debütalben veröffentlicht.

Musikalisch aber trennen Ogris Debris und Mynth Welten, der Background ist grundverschieden: Die einen kommen aus dem Club und fanden sich irgendwann auch auf der Konzertbühne wieder, die anderen machen Popsongs, die in den Club schielen. Die einen klingen frühlingshaft bunt, die anderen novembernebelsilbergrau. Die einen gehören neben Künstlern wie dem Jazz-Electronica-Maestro Dorian Concept und dem Hip-Hop-Hipster Wandl zur elektronischen Affine-Familie, die anderen veröffentlichen beim Indielabel Seayou.

Ogris Debris stehen seit gut zehn Jahren in dieser Konstellation auf der Bühne. Gregor Ladenhauf, 37, und Daniel Kohlmeigner, 35, sind zuagroaste Oberösterreicher;

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