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Weltkarte: In diesen Ländern ist die Presse frei

BENEDIKT NARODOSLAWSKY
Medien, FALTER 17/16 vom 27.04.2016

Wer wissen will, wie es auf der Welt um die Pressefreiheit bestellt ist, sollte auf die druckfrische Landkarte der Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) blicken (im Netz: http://bit. ly/rog_karte).

Die Länder sind dort in fünf Farben unterteilt. Weiß: gute Situation; gelb: zufriedenstellend; orange: deutliche Probleme; rot: schwierige Situation; schwarz: sehr ernst.

Schon auf den ersten Blick werden dabei regionale Unterschiede deutlich. Am schlimmsten ist es im Nahen Osten um die Pressefreiheit bestellt: Iran, Saudi-Arabien, Syrien - allesamt schwarz wie China.

In weiten Teilen Afrikas (Ägypten, Äthiopien, Kongo, Nigeria) und Asiens (Afghanistan, Indien, Indoniesien, Russland, Türkei) regiert die Farbe rot.

Südamerika wiederum ist fast flächendeckend orange (etwa Brasilien, Peru und Argentinien). Orange ist auch die Farbe des Balkans

Gelb leuchten Australien, die USA und Westeuropa.

Weiß sind Kanada, Skandinavien und Mitteleuropa. ROG bescheinigt auch Österreich eine "gute Situation", allerdings rutschte das Land um vier Plätze auf Rang elf ab. Die Gründe dafür: die Inseratenpolitik der Bundesregierung, das geltende Amtsgeheimnis und die zeitweilige Informationssperre in Traiskirchen.

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