"Ihnen passt André Heller nicht!"

Der Literaturkritiker Ulrich Weinzierl antwortet auf Klaus Nüchterns Verriss des Romans "Das Buch vom Süden"

REPLIK: ULRICH WEINZIERL
Feuilleton, FALTER 19/16 vom 11.05.2016

Lieber Klaus Nüchtern, Sie wissen, dass ich Sie lange schon lese und schätze. Darum hat mich Ihre Kritik "Es werde Licht -es werde Heller!" betrübt, ja geschmerzt. Ihnen passt André Heller, Ihnen passt die ganze Richtung nicht. In Ordnung. Aber müssen Sie deshalb über den Autor und seinen Roman branchenübliche, etwas billige Häme schütten? Heller als "Oberförster und Parkwächter" in seinem "Paradies der Kultiviertheit" abtun? Ihn verhöhnen?"Für den Hermann Hesse von Hietzing hat es bei Heller nicht gereicht, der Paulo Coelho vom Gardasee wäre sich eventuell noch ausgegangen (...)."

Wenn Sie meinen, "Das Buch vom Süden" sei -um aktuelle Autowerbung zu zitieren -nicht "aufregend innovativ", haben Sie gewiss recht. Gerade das kann man freilich auch genießen. Ich zum Beispiel genieße es ungemein. In Ihrem Artikel selbst erwähnen Sie den Titel des Werks nicht öfter als einmal. Er heißt darin: "Das große Buch vom Süden". Eine kleine, aufschlussreiche Fehlleistung. Offenbar

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  653 Wörter       3 Minuten

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