"Heil dir", treuer Hofer!

Gewinnt Norbert Hofer die Bundespräsidentenwahl, könnte die Hofburg Tummelplatz extremer Rechter werden

Bericht: Nina Horaczek
Politik, FALTER 31/16 vom 03.08.2016

Sie grüßen mit "Heil dir!". Sie meinen, Österreicher seien Deutsche. Sie waren mit dem Neonazi Gottfried Küssel auf "Wehrsportübung". Oder sie ehren einen Major der Nazi-Luftwaffe.

Es ist eine illustre Truppe, die der derzeitige Dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer (FPÖ) in seinem Parlamentsbüro um sich geschart hat. Und die, sollte Hofer die Bundespräsidentschaftswahl am 2. Oktober gewinnen, künftig an der Spitze des Staates mitbestimmt. Denn Hofer hat in einem Interview mit dem Sender Puls 4 bereits im Mai angekündigt, er möchte bei einem Wahlsieg seine Büromannschaft vom Parlament in die Hofburg mitnehmen.

Da wäre zum Beispiel René Schimanek. Hofers Büroleiter sorgte vor zwei Wochen auch in Deutschland für Schlagzeilen. Bei einem Interview mit der Boulevardzeitung Bild konfrontierte Herausgeber Kai Diekmann Hofer mit einem Foto aus dem Jahr 1987. Darauf marschiert Schimanek in Springerstiefeln und mit Schlagstock bewaffnet hinter dem Neonazi Gottfried Küssel. Auch

ANZEIGE
  648 Wörter       3 Minuten

Sie haben bereits ein FALTER-Abo?


Sie nutzen bereits unsere FALTER-App?
Klicken Sie hier, um diesen Artikel in der App zu öffnen.

Jetzt abonnieren und sofort weiterlesen!

Jetzt abonnieren und sofort weiterlesen!

Print + Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • Wöchentliche Print-Ausgabe im Postfach
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
  • Rabatt für Studierende
Jetzt abonnieren

1 Monat Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
Jetzt abonnieren

Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
  • Rabatt für Studierende
Jetzt abonnieren
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Alle Politik-Artikel finden Sie in unserem Archiv.

12 Wochen FALTER um 2,17 € pro Ausgabe 6 Monate FALTER um 3,20 € pro Woche
Kritischer und unabhängiger Journalismus kostet Geld. Unterstützen Sie uns mit einem Abonnement!