" Van der Bellen wäre gut für Österreich"

Der Austropop-Veteran Rainhard Fendrich bringt ein neues Album heraus. Ein Gespräch über echte Wiener und falsche "I am from Austria"-Fans, über Hassposter, die "Töchter"-Hymne, den Islam und Andreas Gabalier


Gespräch: Gerhard Stöger

Feuilleton, FALTER 39/16 vom 28.09.2016

Zweimal sieben Stunden, lautet der Interviewplan, den Rainhard Fendrich verteilt auf zwei Tage im Keller des Café Korb im ersten Bezirk abarbeitet. Gegen früher sei das gar nichts, bemerkt der Musiker lachend, zieht dreimal an einer Zigarette, posiert entspannt für Fotos, bestellt sich einen weiteren Kaffee und ist bereit für das erste Falter-Gespräch seiner langen Karriere.

Unter den Stars des Austropop ist Rainhard Fendrich jener mit dem größten Imageproblem. Wolfgang Ambros kann betrunken von der Bühne fallen, er wird trotzdem geliebt. Georg Danzer mag im Laufe seiner Karriere auch reichlich durchschnittliche Alben aufgenommen haben, an seinem Status als Meister unter den österreichischen Songwritern ändert das nichts.

Rainhard Fendrich hingegen, stets smart, gewitzt und nett, gilt nicht wenigen als slicker Unsympathler. Beim Interview bestätigt sich dieses Vorurteil nicht: Der 61-Jährige erweist sich als interessierter, hellwacher und offener Gesprächspartner, seine Antworten

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