Zahlen! Das wöchentliche Gespräch über neue Daten und harte Fakten

Welche Zukunft sehen wir in der Kristallkugel der Statistik Austria?

Politik braucht Zahlen "Zahlen!" ist eine Serie des Falter. Jede Woche bittet Falter-Chefredakteur Florian Klenk den Chef der Statistik Austria, Konrad Pesendorfer, zu einem kurzen Gespräch über neueste Daten, die Politiker kennen sollten, ehe sie Entscheidungen treffen Diesmal: Bevölkerungsprognosen


INTERVIEW: FLORIAN KLENK

Politik, FALTER 51/16 vom 21.12.2016

Was wissen wir über unsere Zukunft, und wie können Statistiker diese erforschen? Kürzlich legte die Statistik Austria ihre Bevölkerungsprognose für die nächsten 64 Jahre vor. Politiker und Journalisten sind skeptisch, dass man so weit in die Zukunft zu blicken wagt. Warum tut man es dennoch?

Falter: Herr Pesendorfer, Sie wagen eine Bevölkerungsprognose bis ins Jahr 2080. Wie seriös ist das? Vor 60 Jahren hätte doch auch niemand das Jahr 2016 voraussehen können, oder?

Konrad Pesendorfer: Natürlich kann niemand die Zukunft voraussagen. Hätten wir vor zehn Jahren den Flüchtlingszustrom prognostiziert, der seit Mitte 2015 tatsächlich eingesetzt hat, hätten uns vermutlich alle für verrückt erklärt. Was wir also tun, ist, mit dem Wissen, das uns heute zur Verfügung steht, abzuschätzen, wohin sich die Bevölkerung entwickeln wird. Das ist eine Hilfestellung für politische Entscheidungen, die heute getroffen werden müssen, die sich aber auf die ferne Zukunft beziehen - nicht

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