Donald Trumps Schlachtfeld

Der neue US-Präsident nützt Twitt er als populistische Waffe. Warum ist er damit so erfolgreich?

ANALYSE: CHRISTIAN FUCHS
MEDIEN, FALTER 05/17 vom 01.02.2017

Es dauerte keine Woche bis zum ersten diplomatischen Eklat seiner Präsidentschaft. Donald Trump brauchte dafür bloß 140 Zeichen und einen Klick. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter richtete er dem mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto am vergangenen Donnerstag aus, er könne gleich zu Hause bleiben, wenn Mexiko nicht die geplante Grenzmauer zwischen den USA und Mexiko bezahle. Peña Nieto sagte daraufhin das geplante Treffen mit dem neuen US-Präsidenten ab. Es hätte diese Woche stattfinden sollen.

Wer den autoritären Populismus im Zeitalter von Trump und Twitter besser verstehen will, sollte sich mit den Denkern der Frankfurter Schule wie Theodor W. Adorno, Erich Fromm, Franz Neumann und Leo Löwenthal befassen. Sie haben schon vor Jahrzehnten eine kritische Theorie der Gesellschaft und der autoritären Persönlichkeit entwickelt.

Twitter und Trump als Kulturindustrie

Die Frankfurter Schule analysiert, wie sich die Kultur in eine Industrie und ein Spektakel verwandelt, um

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  1828 Wörter       9 Minuten

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