Wiener Ränke

Machtkampf, Intrigen und Rücktrittsaufforderungen: Die Wiener SPÖ braucht dringend eine Mediation. Der Falter hat sich die Akteure und ihre Interessen angeschaut


Aufstellung: Barbara Tóth

Politik, FALTER 13/17 vom 29.03.2017

Michael Häupl ist seit 1994 Wiener Bürgermeister und fast so lange auch Wiener SPÖ-Chef. Der 67-Jährige will den Zeitpunkt seines Rückzugs aus der Politik selbst bestimmen, entsprechend grantig ist er über die Debatte, die von Ludwig &Co angezettelt wurde. Die Nationalratswahlen 2018 -oder möglicherweise schon im Herbst 2017 -will er jedenfalls noch selbst schlagen und erst danach sein Amt übergeben. Eine Ämtertrennung - er bleibt Bürgermeister, sein/e Nachfolger/in wird SPÖ-Chef -lehnt er aus eigener Erfahrung ab. Hatte er nämlich 1994/95 selbst erleben müssen. Sein Hauptproblem: Er hat es nach den Gemeinderatswahlen 2015 verpasst, seinen Nachfolger in Stellung zu bringen

Michael Ludwig ist seit 2007 Wiener Wohnbaustadtrat und tritt nun als Häupls Herausforderer auf. Dieser soll endlich den Weg für ihn freimachen, lautet sein Kampfruf. Aber gegen Häupl beim Parteitag am 29. April antreten will Ludwig nicht. Damit begibt er sich in eine prekäre Situation. Er kann natürlich

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