7 Sachen, die Sie über die CITY FARM nicht wussten

Stadtleben, FALTER 43/17 vom 25.10.2017

Ein Bauernhof in der Stadt?

Eher eine Art Erlebnisgarten für Kinder. Der gemeinnützige Verein City Farm Schönbrunn hat es sich zum Ziel gesetzt, auch Stadtkindern die Möglichkeit zu bieten, in der Erde zu wühlen.

Wie, in der Erde wühlen?

Die City Farm bietet seit 2011 auf dem Gelände der Kammermeierei in Schönbrunn ganzjährig Programme für Urban Gardening, Gartenpädagogik und ökologische Bildung an. Rund 4000 Kindergarten-und Schulkinder, aber auch Erwachsene gärtnern dort jedes Jahr. Warum hat nicht längst jeder Bezirk eine City Farm? Gegenwärtig schaut's nicht einmal für die City Farm Schönbrunn gut aus: Im Herbst 2018 muss sie das Gelände räumen -der Vertrag wurde gekündigt.

Ist das das Ende des Projekts?

Die City Farm hofft, auf ein mehr als 4000 Quadratmeter großes Areal im Wiener Augarten übersiedeln zu können.

Wovon ist das abhängig?

Vom Geld. Der Verein müsste das Areal auf eigene Kosten sanieren.

Zahlt das denn nicht die Stadt Wien?

Nein, die mehrfach preisgekrönte City Farm erhält derzeit keine Subventionen von öffentlichen Stellen.

Wie soll es dann weitergehen?

Die City Farm versucht über Crowdfunding 100.000 Euro zusammenzubekommen (www.cityfarm.wien) und am 15. Dezember steigt eine Soli-Party.

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