Die Anatomie des staatlichen Kontrollverlusts

Drei Presse-Autoren erklären die Flüchtlingskrise und rekonstruieren Österreichs Politik in den Ausnahmemonaten

Rezension: Nina Brnada
Politisches Buch, FALTER 45/17 vom 08.11.2017

Die sogenannte Flüchtlingskrise hat über Wahlergebnisse entschieden, sie hat Karrieren ermöglicht und Politiker zu Fall gebracht. Österreich hat in dieser Zeit eine entscheidende Rolle gespielt, nicht nur als Aufnahmeland von über 100.000 Schutzsuchenden, sondern auch als politischer und diplomatischer Akteur in der Europäischen Union und am Balkan.

Nun liegt ein Buch vor, das die Ereignisse der vergangenen zwei Jahre rund um die Öffnung der Grenze, die Schließung der Balkanroute und die Besiegelung des sogenannten Türkei-Deals zum ersten Mal rekonstruiert.

Christian Ultsch, Außenpolitik-Chef der österreichischen Tageszeitung Die Presse, sein Kollege Thomas Prior und Presse-Chefredakteur Rainer Nowak beschreiben ausführlich, was genau sich in diesen Monaten politisch und diplomatisch abgespielt, wer worüber entschieden hat und welche Konsequenzen dies nach sich zog.

Die Stärke dieses Buches ist, dass die Autoren vor allem den österreichischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern

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  613 Wörter       3 Minuten

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