Freiheitliche Ideen in Mittelamerika

Die FPÖ-Verhandlerin Barbara Kolm berät Honduras bei der Schaffung umstrittener Sonderwirtschaftszonen

Bericht: Josef Redl
Politik, FALTER 48/17 vom 29.11.2017

Es gibt wenige Statistiken, in denen der zentralamerikanische Staat Honduras an der Spitze steht. Und wenn, dann sind es keine erfreulichen. Zwei Beispiele: Honduras zählt zu den Ländern mit der höchsten Mordrate der Welt. Und es gilt nach Haiti als zweitärmstes Land Mittelamerikas. Nicht eben Anreize für ausländische Investitionen.

Trotzdem -oder gerade deswegen -soll Honduras zum Experimentierfeld für radikal-liberale Wirtschaftsideen werden. Um Investoren ins Land zu locken, sollen Sonderwirtschaftszonen geschaffen werden, autonome Territorien mit eigener Rechtsprechung und Verwaltung. Zur Umsetzung dieser Stadtstaaten-Fantasie wurde ein internationales Beratergremium installiert. Mitglied in dem Komitee ist dabei auch eine Frau, die derzeit bei Koalitionsgesprächen für die Freiheitlichen über die Zukunft Österreichs verhandelt: Barbara Kolm.

Kolm nimmt den Begriff "freiheitlich" in Wirtschaftsfragen wörtlich. Die Wirtschaftswissenschaftlerin ist Präsidentin des liberalen

  461 Wörter       2 Minuten

Sie haben bereits ein FALTER-Abo?


Sie nutzen bereits unsere FALTER-App?
Klicken Sie hier, um diesen Artikel in der App zu öffnen.

Jetzt abonnieren und sofort weiterlesen!

Jetzt abonnieren und sofort weiterlesen!

Print + Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • Wöchentliche Print-Ausgabe
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER App für iOS/Android
  • Rabatt für Studierende
Jetzt abonnieren

1 Monat Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER App für iOS/Android
Jetzt abonnieren

Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER App für iOS/Android
  • Rabatt für Studierende
Jetzt abonnieren
Bitte liken Sie den FALTER auf Facebook:
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Alle Politik-Artikel finden Sie in unserem Archiv.