Nicht nur 1848,1918 &1968, sondern auch 1978 & 2008

Ein Jubiläumsjahr-Sammelband sucht sich andere als die logischen Achterjahre aus und erzählt so ein Stückchen Weltgeschichte neu

Rezension: Barbara Tóth
Politisches Buch, FALTER 02/18 vom 10.01.2018

Die Jubiläumsjahrbewirtschaftung ist ein einträgliches und gleichzeitig ein leidiges Geschäft für Autorinnen und Historiker. Sie garantiert Auflage und Aufmerksamkeit, gleichzeitig unterwirft sich damit auch die Erinnerungskultur immer mehr einem meist nationalen Mainstream, der von großen Verlagen und Medienanstalten gesteuert wird. Alternative Blicke zurück, supranationale Aspekte, überhaupt andere historische Themen haben es in Jubiläumsjahren, wie es 2018 ist, viel schwerer durchzudringen.

Das Achterjahr bietet besonders viele Anknüpfungspunkte. Aus deutscher Sicht ist der Dreißigjährige Krieg ein großes Thema (1618-1648), aus österreichischer sind es die Jahre 1918 und 1938. In der Tschechischen Republik wird 1968 eine größere Rolle spielen als in Ungarn (siehe Rezension in der Spalte rechts). Die Herausgeber Hannes Androsch, Heinz Fischer (beide Jahrgang 1938) und Bernhard Ecker haben sich in ihrem Sammelband "1848, 1918,2018" für einen interessanten Kompromiss entschieden.

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  776 Wörter       4 Minuten

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