Being Donald Trump

Michael Wolffs "Fire and Fury" blickt erstmals hinter die Kulissen der Trump-Administration und gehört unbedingt gelesen

REZENSION: RAIMUND LÖW
Politik, FALTER 03/18 vom 17.01.2018

Mit der Drohung von "Fire and Fury", "Feuer und Wut", hatte Donald Trump Nordkorea einen Atomschlag in Aussicht gestellt. Wie man in dem Buch erfährt, ohne jede Planung. Den Slogan hat sich der Journalist Michael Wolff für seinen Thriller über Wahnsinn und Chaos im Weißen Haus ausgeborgt. Der Autor hatte über viele Monate direkten Zugang zum engsten Umkreis des Präsidenten. Er kommt aus dem rechten Biotop der Medienwelt New Yorks. Sein Bericht, wonach ausnahmslos alle Trump-Mitarbeiter zur Überzeugung gekommen sind, dass der Präsident psychisch gestört und ungeeignet für sein Amt ist, ist eine politische Bombe mit ungeahnter Sprengkraft.

Michael Wolff erlaubt es seinen Lesern quasi als Mäuschen hinterm Vorhang bei geheimen Strategiebesprechungen, lautstarken Schreiduellen und beinharten Intrigen um den mächtigsten Mann der Welt dabei zu sein. Mit 200 Verwandten, Freunden und Bekannten des Präsidenten hat der Reporter gesprochen, zumeist im Hintergrund, häufig auch zitierfähig

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  561 Wörter       3 Minuten

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