DER AUFZUG LEBE HOCH!

Der Stadtforscher Peter Payer hat eine Hommage an ein übersehenes Stück Wiener Stadt-Infrastruktur geschrieben. Warum?

Porträt: Thomas Rottenberg
Stadtleben, FALTER 10/18 vom 07.03.2018

Das Problem, sagt Peter Payer, ist die Wahrnehmung. Das Bewusstsein. Denn das, sagt Peter Payer, das gibt es nicht. Lange nicht einmal bei ihm selbst. "Ich benutze sicher fünf Aufzüge pro Tag, ohne es wirklich wahrzunehmen: Es ist selbstverständlich."

Payer ist Stadthistoriker. Sein Spezialgebiet ist das, was Städte verändert. Irgendwann stand er im Lift - und bemerkte es. Er begann genau hinzusehen und erkannte: "Der Aufzug ist ein Verkehrsmittel. Aber er wird stets nur als Raum wahrgenommen -und weit unter seinem Wert geschlagen."

Das war der Anfang. Zwei Jahr vertiefte sich der 56-Jährige dann in die Materie. Nun hat er ein Buch veröffentlicht: "Auf &Ab" heißt es, "Eine Kulturgeschichte des Aufzugs in Wien".

Der Untertitel ist eine Untertreibung: Auf rund 200 Seiten erzählt der Kurator des Technischen Museums nicht bloß die Wiener, sondern die globale technisch-historische Siegesgeschichte des "Personenhebers". Von der bloßen Abhandlung, wie Aufzüge, Rolltreppen und Paternoster

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