Eine Rekonstruktion des Endes der Weimarer Republik

Zwei Journalisten rekonstruieren die Wochen vor Adolf Hitlers Machtübernahme minutiös -aber leider auch zusammenhanglos

Rezension: Rudolf Walther
Politik, FALTER 17/18 vom 25.04.2018

Annalen und Chroniken gehören zu den ältesten geschichtlichen Darstellungsformen. In der römischen Geschichtsschreibung übernahmen Priester diese Arbeit, im Mittelalter die Mönche in den Klöstern. Im Gegensatz zu den Historien der römischen Geschichtsschreiber (Sallust, Livius, Tacitus), die anspruchsvolle Prosawerke schrieben, blieben römische und mittelalterliche Annalen schlichte Protokolle von oft geringer Zuverlässigkeit. In der Neuzeit bedient sich die Geschichtswissenschaft der Chroniken wie Statistiken, Preistabellen und anderer Datensammlungen als Hilfsmittel bei der Geschichtsschreibung.

Die beiden Journalisten Rüdiger Barth und Hauke Friedrichs vertrauen bei der Darstellung der letzten zehn Wochen der Weimarer Republik auf die annalistisch-chronologische Methode. Der Machtkampf zwischen den Politikern Franz von Papen (Zentrum), Kurt von Schleicher (parteilos) und Adolf Hitler (NSDAP) um die Gunst des Reichspräsidenten und Schiedsrichters Paul von Hindenburg faszinierte

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  540 Wörter       3 Minuten

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