Lauf, Mama, lauf!

Nach der Entbindung ist Sport für Kopf und Körper wichtig. Der Wiedereinstieg braucht aber mehr als reines Fitnesstrainerwissen

Besuch: Thomas Rottenberg
Stadtleben, FALTER 17/18 vom 25.04.2018

Franziska Severino-Schönburg legt die Stirn in Falten. Dabei läuft die junge Frau am anderen Ende der Wiese eigentlich schulmäßig: Der Oberkörper geht eine Spur nach vorne. Sie hackt nicht auf die Ferse. Die Schultern sind locker. So weit das geht, wenn man einen Kinderwagen schiebt.

Die Beobachterin ist trotzdem unzufrieden: "Nach einer Geburt muss man anders laufen als davor", sagt die Physiotherapeutin. "Es geht um Details in der Technik und der Körperhaltung." Wer nicht darauf achte, würde Schmerzen und Harnverlust riskieren. Im schlimmsten Fall bekommen die Frauen ihre Fehler erst Jahre später zu spüren.

Die Frau, deren Lauf Severino-Schönburg beobachtet, ist mit ihrer Runde durch den Burggarten fast fertig. Gemeinsam mit zehn anderen Buggyschiebenden Müttern kommt sie zum Start-und Zielpunkt, dem Fußende der Treppe vor dem Palmenhaus.

"Ich habe in der Schwangerschaft 17 Kilo zugenommen - die müssen weg. Außerdem war ich immer sportlich. Und das fehlt mir." Die junge Frau

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