Willi Wunderwuzzi: Ein Grüner zeigt, wie man siegt

Mit dem Innsbrucker Georg Willi steht zum ersten Mal ein Grüner in der Stichwahl für das Bürgermeisteramt. Kann er mehr?

Bericht: Nina Brnada
Politik, FALTER 17/18 vom 25.04.2018

Als existiere Innsbruck in einer Art Paralleluniversum, getrennt vom Rest Österreichs, gewannen die Grünen gegen alle republikweiten Trends vergangenen Sonntag die Innsbruck-Wahl. Ganz so, als sei nichts gewesen, nicht das Ausscheiden der Grünen aus dem Nationalrat vergangenen Oktober und auch nicht jenes aus dem Kärntner Landtag Anfang März. Als gäbe es nicht den Existenzkampf um die Frage, ob die Grünen je wieder festen Boden unter ihren Füßen bekommen werden.

Vergangenen Sonntag, also an dem Tag, an dem Astrid Rössler, grüne Spitzenkandidatin bei der Salzburger Landtagswahl, mehr als die Hälfte ihrer 2013 erhaltenen Stimmen verliert und bei 9,3 Prozent aufschlägt, triumphiert der grüne Spitzenkandidat Georg Willi in Innsbruck. Bei der direkten Bürgermeisterwahl erhält er nahezu ein Drittel der Stimmen und seine Grünen bei der Gemeinderatswahl fast ein Viertel der Wählerinnen und Wähler. Es sind jeweils die besten Ergebnisse, weit vor jenen der FPÖ, der ÖVP und anderer

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  546 Wörter       3 Minuten

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