"Werbung für den Nationalsozialismus"

Neonazi-Sänger in Ried: Anmeldung beim Ehemann von Nationalratspräsidentin Kitzmüller

Bericht: Nina Horaczek
Politik, FALTER 26/18 vom 27.06.2018

Normalerweise tritt er vor großem Publikum auf, bei der rechtsextremen deutschen NPD oder bei Veranstaltungen mit Titeln wie "Wir wollen keine Asylantenheime!".

Voriges Jahr sang der rechtsextreme deutsche Liedermacher Sebastian Döhring mit seiner Ein-Mann-Band Fylgien in Österreich in kleinerem Rahmen. Die Mittelschulverbindung Germania zu Ried lud zum konspirativen Konzert vor österreichischen Schülern, wie der Rechtsextremismusexperte Thomas Rammerstorfer herausfand. "Dabei ist dieser Sänger der Neonaziszene zuzuordnen. Auch der Berliner Verfassungsschutz schreibt, Fylgien werbe für den Nationalsozialismus", sagt Rammerstorfer.

Die Germania lud allerdings nicht offiziell zu diesem Konzert. In der schriftlichen Einladung stand lediglich, dass der "wohl bekannteste Balladensänger Deutschlands" in ihrem "Germanenhaus" aufspielen werde. "Unter dem Motto Freiheit".

Für das Konzert musste man sich per Mail anmelden. Die auf der Einladung angegebene Mailadresse wird laut Landesdelegiertenconvent

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