"Keiner weiß, was Europa heißt"

Eine bessere EU hat sich die deutsche Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot ausgedacht. Aber wie kommt man dorthin?


Interview: Anna Goldenberg

Politik, FALTER 36/18 vom 05.09.2018

Zur Person

Ulrike Guérot leitet seit 2016 das Department für Europapolitik und Demokratieforschung an der Donau-Universität Krems. Guérot, die in zahlreichen Brüsseler Institutionen sowie im deutschen Bundestag arbeitete, gründete den Berliner Think-Tank European Democracy Lab, der die Idee der europäischen Demokratie beforscht. Am 10. November 2018 will sie im Rahmen des European Balcony Project symbolisch die Europäische Republik ausrufen

Ulrike Guérot fühlt sich manchmal wie der Zauberlehrling: Die Geister, die sie rief, werde sie nicht mehr los. "Der neue Bürgerkrieg. Das offene Europa und seine Feinde" erschien vergangenes Jahr. Es ist das zweite Buch, in dem sie ihr Konzept der Europäischen Republik beschreibt: ein demokratisch gewähltes Parlament, ein Senat, in dem die rund 60 Regionen vertreten sind.

Seit sie gemeinsam mit dem österreichischen Schriftsteller Robert Menasse 2013 ein Manifest für Europa veröffentlicht hat, tourt sie durch die Länder und verbreitet ihre

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