Als die Pumperdimang über Wien kam

Eine sehenswerte Ausstellung im Palais Niederösterreich erinnert an "Die vergessene Revolution" von 1848

Rundgang: Klaus Nüchtern
Feuilleton, FALTER 37/18 vom 12.09.2018

Unter den zahlreichen "8er"-Jubiläen des heurigen Jahres steht 1848 vielleicht nicht an erster Stelle, dennoch mutet es aufs Erste etwas übertrieben an, wenn eine soeben eröffnete Ausstellung die historischen Ereignisse unter dem Titel "Die vergessene Revolution" wieder in Erinnerung rufen will.

Andererseits ist es tatsächlich eigenartig, dass der Kampf um all jene Freiheiten, die einem (bislang) unverbrüchlichen und parteienübergreifenden Konsens zufolge die Grundlage der Republik darstellen, abseits der ideologisch verseuchten Indienstnahme durch Burschenschaften so wenig positives Echo erfährt. Dabei mobilisierten die sogenannten Märzgänge, mit denen die Sozialdemokratie der Opfer der 48er-Revolution gedachte, bis ins erste Jahrzehnt des vorigen Jahrhunderts noch zehntausende Menschen, waren fast so populär wie die Maifeiern.

Ziel der Märzgänge war das Denkmal für die Opfer der Märzrevolution, ein Obelisk aus Mauthausener Granit mit der schlichten Aufschrift "13. März 1848",

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  1042 Wörter       5 Minuten

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