Buch der Stunde

Europas Sturm auf die reiche Festung Afrika

DOMINIKA MEINDL
Feuilleton, FALTER 38/18 vom 19.09.2018

Ganz Europa will in den Süden. Aber nicht etwa, um zu urlauben. Sondern um ein neues Leben auf einem reicheren Kontinent zu beginnen. "Wenn es gerecht zuginge in der Welt, dann wäre ich schwarz, hätte einen Palast mit drei Karren in der Garage", so denken die Bewohner von Christian Torklers dystopischem Berlin. In seinem Debütroman "Der Platz an der Sonne" ist Europa um die Jahrtausendwende in verfeindete Homelands zerfallen, allein Deutschland besteht aus sechs siechen Staaten.

Die Afrikanische Union hingegen floriert. Alle Europäer versuchen deshalb, sich dorthin abzusetzen, darunter auch die Frau des preußischen Finanzministers: "Sie hatte zwei Koffer voller Geld bei sich, und das war nicht unsere geliebte Neue Reichsmark, nein, das waren Rupies und Afros, harte Währung." Der tüchtige und treuherzige Josua Brenner will zunächst in Berlin überleben. Doch auch er hält die staatliche und die private Mafia schließlich nicht mehr aus und macht sich ebenfalls auf die lebensgefährliche

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  328 Wörter       2 Minuten

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