Seinesgleichen geschieht Der Kommentar des Herausgebers

Herbert Kickls Wahrheitsministerium und seine Feindmedien

Armin Thurnher
Falter & Meinung, FALTER 39/18 vom 26.09.2018

Armes Österreich. Woanders jault die Öffentlichkeit alarmiert auf, wenn der rechtsextreme Mob mit der AfD Arm in Arm marschiert. Bei uns winkt der politische Arm der extremen Rechten aus dem Innenministerium heraus. Herbert Kickl hätte nie auf diesen Posten gelangen dürfen. Als Spiritus Rector der Razzia auf das Amt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung tut er noch immer so, als sei diese nicht von ihm und seinem Sicherheitsdirektor Peter Goldgruber betrieben worden, sondern eine Initiative der Justiz gewesen. Je mehr im Untersuchungsausschuss des Parlaments an Details zutage gefördert wird, desto klarer wird die Rolle Kickls.

Herbert Kickl ist ein nüchterner Mann. Er will bei der Rettung von Flüchtlingen nicht von Seenotrettung sprechen. Es seien Schiffsinsassen in selbstverschuldeter Notlage, sagt dieser Inhumanist. Lasst sie ersaufen, sollen sie sich bei den Schleppern beschweren.

Herbert Kickl versteht was von Menschen. Der Mann, den er als Pressesprecher vorgesehen

ANZEIGE
  1026 Wörter       5 Minuten

Sie haben bereits ein FALTER-Abo?


Sie nutzen bereits unsere FALTER-App?
Klicken Sie hier, um diesen Artikel in der App zu öffnen.

Jetzt abonnieren und sofort weiterlesen!

Jetzt abonnieren und sofort weiterlesen!

Print + Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • Wöchentliche Print-Ausgabe im Postfach
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
  • Rabatt für Studierende
Jetzt abonnieren

1 Monat Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
Jetzt abonnieren

Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
  • Rabatt für Studierende
Jetzt abonnieren
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Alle Artikel der aktuellen Ausgabe finden Sie in unserem Archiv.

12 Wochen FALTER um 2,17 € pro Ausgabe
Kritischer und unabhängiger Journalismus kostet Geld. Unterstützen Sie uns mit einem Abonnement!