Die Aktualität des Polanyi'schen Denkens

Die Themen der bei der Wiener Konferenz zur Eröffnung der International Karl Polanyi Society gehaltenen Referate reichten vom rechten Populismus als Gegenbewegung bis zur Krise in Griechenland

Bericht: Richard Bärnthaler, Fabienne Décieux, Veronika Heimerl
24.10.2018

Der Festsaal der Wiener Arbeiterkammer war bis auf den letzten Platz besetzt, als Marguerite Mendell, Direktorin des Karl-Polanyi-Instituts für Politische Ökonomie der Concordia Universität in Montreal, die Konferenz anlässlich der Gründung der Internationalen Karl Polanyi Gesellschaft (IKPS) feierlich eröffnete. In ihrer Rede bezeichnete sie die Gründung in Wien als "Heimkehr der Polanyi-Forschung". Freilich war die Wiener Arbeiterkammer keine beliebige Gastgeberin, denn nicht alle Räume ermöglichen alle Diskursformen. Was, wo, wie gedacht und gesagt werden kann, ist nicht zufällig. Ganz im Sinne Karl Polanyis, welcher sowohl in Wien als auch später in England leidenschaftlich die Arbeiterschaft an Volkshochschulen unterrichtete, spiegelt der Veranstaltungsort ein Umfeld wider, welches akademische Grenzen überschreitet und einer Vielzahl gesellschaftlicher Akteure Raum bietet. Die Veranstaltung am 8. und 9. Mai 2018, sowie die damit gegründete Karl Polanyi Gesellschaft, bilden

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