„Ja, wo sind denn die Lehrer?“

Bildungsminister Heinz Faßmann über das Image der Neuen Mittelschule und die Angst vor schlechten Noten

Florian Klenk, Sibylle Hamann
POLITIK, FALTER 44/18 vom 30.10.2018

Foto: Heribert Corn

In der Bildungspolitik kreuzen sich wesentliche Konfliktlinien: Die Wirtschaft klagt über Jugendliche, die nach der Pflichtschule nicht schreiben und rechnen können. Lehrer und Lehrerinnen klagen, die Allgemeinheit halse ihnen zu viele Integrationsaufgaben auf.

Die FPÖ will den antiislamischen Kulturkampf in die Klassenzimmer tragen. Bildungsminister Heinz Faßmann versucht sich zwischen all diesen Fronten als parteifreier Fachmann zu positionieren. Für die Einrichtung von separaten Deutschförderklassen und die Wiedereinführung von Noten und Leistungsgruppen musste er jedoch Kritik einstecken. „Retro-Politik“, hieß es.

Falter: Herr Minister, wo sind Sie in die Volksschule gegangen?

  1938 Wörter       10 Minuten

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